Mit neuem Schwung ins neue Schuljahr
„Muss ich wirklich schon aufstehen?“
Dieser Satz ist Eltern nicht unbekannt. Während der Schulzeit ist es schon schwer genug, aber in den ersten Wochen nach den Ferien scheint es fast unmöglich, früh aufzustehen und in die Schule zu gehen. Schwierigste Aufgabe für Eltern und Kinder: Den für sechs Wochen unterbrochenen Tagesrhythmus wieder finden. Es gilt, früh aus den Federn zu kommen, sich über Stunden zu konzentrieren und nach der Schule noch Lust und Zeit für die Hausaufgaben zu finden.
Helfen Sie Ihrem Kind! Zwar hat es nicht mehr seinen allerersten Schultag, aber dennoch sollte die Zeit nach den großen Ferien etwas Besonderes sein. Versüßen Sie Ihrem Kind die ersten Tage mit seinem Lieblingsessen oder einer besonderen Unternehmung am Nachmittag. So fällt der Einstieg wieder leichter.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind die Hausaufgabenplanung ab. Durch den neuen Stundenplan wird sich bei der Zeitplanung einiges ändern. Wochentage, an denen es im vergangenen Schuljahr länger Schulunterricht hatte sind nun vielleicht früher beendet. Überlegen Sie gemeinsam, wann innerhalb der Woche der beste Zeitpunkt für die Hausaufgaben ist. Aber auch hier gilt: Die einmal getroffene Vereinbarung sollte möglichst für den Rest des Halbjahres Bestand haben.
Ganz wichtig ist auch, dass Sie immer ein offenes Ohr haben. Geben Sie Ihrem Kind ausreichend Gelegenheit, von seinem Tag in der Schule zu erzählen. Kinder erleben gerade zu Beginn des Schuljahres viele neue, spannende Dinge. Und Sie erfahren ganz nebenbei, welches Verhältnis Ihr Kind zu Lehrern und Schulkameraden hat.
Neue Gesichter, neue Kontakte
Ihr Kind wird vermutlich den einen oder anderen neuen Lehrer bekommen. Für Sie als Eltern bedeutet das: Auch Sie sollten Kontakt zu den neuen Lehrern aufnehmen. Wichtig ist dies vor allem bei einem neuen Klassenlehrer. Nutzen Sie den Wechsel zu einem Gespräch mit dem Lehrer. Dieser erste Kontakt ist später sehr hilfreich, falls Probleme auftreten sollten. Auch für den Lehrer ist es schön, ein Gespräch mit den Eltern der „neuen" Schüler zu führen, auch er wird Sie sicher gerne kennenlernen.
Dies gilt jedoch nicht nur für den Klassenlehrer, sondern ebenso für die Fachlehrer. Suchen Sie den ersten Kontakt und bilden Sie so eine Basis für spätere Gespräche.
Sollte es Dinge geben (eine Lernstörung, eine Krankheit etc.), die für den Unterricht und die Beurteilung Ihres Kindes wichtig sind, teilen Sie diese mit. Haben Sie keine Scheu, denn wenn der Lehrer informiert ist, wird er Ihr Kind richtig einschätzen können.
Wenn Sie als Eltern mit der Schule und den Lehrkräften zusammenarbeiten, sind Sie immer gut über den Leistungs- und Entwicklungsstand Ihres Kindes informiert. So gibt es z. B. kurz vor den Zwischenzeugnissen kein böses Erwachen.



